Freiherr-von-Vincke-Realschule

Die Ganztagsrealschule in Minden

Leben und Lernen im Ganztag

Die Freiherr-von-Vincke-Realschule als Ganztagsschule

Der Ganztagsunterricht an der Freiherr-von-Vincke-Realschule wurde im Sommer 2009 aufgenommen.

Ziele des Ganztagsunterrichts an der Freiherr-von-Vincke-Realschule sind

  • die Schaffung verbesserter Bildungs- und Abschlusschancen durch die Förderung von Lern- und Leistungsstärken durch den Ausgleich von Lern- und Leistungsdefiziten.
  • der Ausgleich von Benachteiligungen von Schülern und Schülerinnen aus bildungsfernen Milieus.
  • die Verringerung der Anzahl der Wiederholer
  • die bessere (sprachliche) Integration von Migranten.
  • die Förderung der Vereinbarung zwischen Beruf und Familienarbeit durch verlässliche Unterrichts- und  Betreuungszeiten am Vormittag und am Nachmittag.
  • die Verbesserung der Chancen beim Übergang in Ausbildung und Beruf nach Abschluss der Sekundarstufe I. 


Kooperationspartner im Ganztag

Mit dem Vertrag zwischen der Freiherr-von-Vincke-Realschule und dem TSV Hahlen begann die Kooperation beider Partner bei der Gestaltung einzelner Bereiche des Ganztags.

Der TSV Hahlen, als ortansässiger Sportverein mit dem Schwerpunkt Handball, gestaltet dabei in folgenden Aufgabenfelder im Ganztag mit:

  • Die Organisation und Durchführung des Essensbetriebes.
  • Die Abwicklung der Buchhaltung nichtpädagogischen Personals.
  • Die Unterstützung in der Netzwerkarbeit bezüglich des Engagements von AG - Mitarbeitern und weiteren externen Mitarbeitern der Schule.
  • Beschäftigung eine/r FSJ - ler/in. Einsatz vorrangig an der „Vincke“-Schule


Zeitraster im Ganztag

  • An der Freiherr-von-Vincke-Realschule als Ganztagsschule beginnt der Unterricht von Montag bis Freitag um 8.00 Uhr und endet montags, mittwochs und donnerstags jeweils um 15.00 Uhr, Dienstag und Freitag jeweils um 12.35 Uhr. Der Dienstag ist in diesem      Zusammenhang der festgelegte Konferenztag des Lehrerkollegiums und AG-Tag.
  • Die Unterrichtszeit wird durch Wechselpausen, sowie einer Frühstücks- und einer Mittagspause unterbrochen (siehe exemplarischer Stundenplan für eine Klasse 5)

Exemplarischer Stundenpan

Der 60-Minuten-Takt

Seit dem Schuljahr 2011/2012 erfolgt der Unterricht im 60-Minuten-Takt.

Folgende Gründe waren hierfür ausschlaggebend:

  • Die Lernenden müssen sich weniger auf wechselnde Lehrerpersönlichkeiten im Laufe eines Ganztages umstellen.
  • Es werden weniger Fächer an einem Tag unterrichtet, wodurch weniger Unruhe bei den Lernenden entsteht.
  • Weniger Unterrichtsstunden am Tag verlangen von den Kindern weniger Organisation in der Vorbereitung des Schultags. Stichwort: Schultasche packen.
  •  Es verringert sich für die Kinder das tägliche Gewicht der Schultaschen.
  • Die Verlängerung der Einzelstunden führt zu mehr effektiver Lernzeit und zu längeren konzentrierten Arbeitphasen.
  • Es besteht mehr Zeit zum Wechsel und Einüben von Unterrichtsmethoden und eigenständigen Arbeitsphasen.
  • Es besteht mehr Zeit zur individuellen Förderung


Die Rhythmisierung im Ganztag

Während der 60-Minuten-Takt die zeitliche Strukturierung vorgibt und gleich bleibend ist, bezeichnet der Begriff „Rhythmisierung“ oder „Rhythmus“ die interne Lernstruktur innerhalb der Unterrichtsblöcke. Rhythmus lässt, anders als beim Takt, Variationen zu. Ziel der Rhythmisierung von Unterricht ist die Erleichterung des Lernens durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung.

  • auf Schulebene

o   Durch die Verteilung aller Unterrichtsfächer über den gesamten Unterrichtstag.

o   Durch den Ergänzungsunterricht (EU) als besondere Unterrichtsform in den Klassen fünf und sieben. 

-----> Die Lerngruppen sind in halbierter Klassenstärke.

----->Es werden fächerübergreifende Themenschwerpunkte bearbeitet.

-----> Alle Lerngruppen durchlaufen über das Jahr alle Angebote.

-----> Es gibt keine Noten sondern ein Zertifikat.

-----> Der Ergänzungsunterricht in den Klassen fünf liegt im montäglichen Nachmittagsunterricht, um den Schulwochenbeginn für die Kinder abzufedern.  

o   Durch die bewusste Gestaltung der Mittagspause mit einer großen Angebotsvielfalt. 

  • Auf Unterrichtsebene

o   Durch den der Einsatz von unterschiedlichen Unterrichtsmethoden und der Wechsel der Sozialformen.

o   Durch die individuelle Förderung der Kinder

o   Durch Entspannungsübungen im Unterricht. 


Schule als Lern- und Lebensort - Das Raumkonzept

Mit der Entscheidung zur Ganztagsschule verbringen die Schüler und Schülerinnen einen längeren Zeitraum pro Tag in der Schule. Zugleich entwickelt sich die Schule neben dem Lernort immer mehr auch zum Lebensort der Kinder, d.h. auch ein großer Teil der Freizeitgestaltung, sei es in AG’s, oder in den Pausen, findet in der Schule statt. Mit dieser zusätzlichen Funktion wächst auch der Auftrag an den Schulträger, entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen und konzeptionell zu vernetzen.

Das Raumkonzept der „Vincke“ Schule umfasst hierfür,

  • die Klassen- und Fachräume. Der Klassenraum ist das „Wohnzimmer“ der Kinder. Im Klassenraum findet der größte Teil des Unterrichts statt. Die Gestaltung der Räume wird durch die      unterrichtsrelevanten Notwendigkeiten, sowie durch die Klassen und dem Klassenlehrerteam bestimmt. Zusätzlich bieten die Fachräume eine fachspezifische Orientierung.
  • das Selbstlernzentrum, welches aus einer Schülerbücherei, Computerarbeitsplätzen und Tischgruppen zur Teamarbeit besteht. Im Ganztag haben die Kinder, neben der unterrichtsbezogenen Nutzung, vor allem in der Mittagspause die Möglichkeit, diesen Raum aufzusuchen.
  • den Pavillon, der ausschließlich zur Freizeitgestaltung eingerichtet ist. In unterschiedlichen Räumen bietet der Pavillon allen Jahrgangsstufen die Möglichkeit, die Mittagspause sowohl sportlich kreativ, wie entspannt zu nutzen.

--> Den Jahrgängen 9 und 10 steht hierfür ein eigener, durch den Jahrgang selbst gestalteter Oberstufenraum zur Verfügung.--> Den Jahrgängen 5 - 8 bieten sich die Möglichkeiten von Tischtennis, Air-Hockey und anderen Spielgeräten Gebrauch zu machen.

  • die Mensa, sie bildet das „kulinarische Zentrum“ der Schule. Weiterhin dient die Mensa als Versammlungsort der Schule
  • weitere Räume, wie z.B. das „Pädagogische Zentrum“(PZ). Auch in diesen Räumen halten sich die Kinder während der Schulzeit auf. 


Die Mittagspause – „50 Minuten voller Möglichkeiten“  

  • Die Mittagspause bildet mit einer Zeitstunde die längste freie Zeit für die Schüler und Schülerinnen.
  • Die Mittagspause stellt zusätzlich die Zäsur zwischen Vormittags- und Nachmittagsunterricht dar.
  • Die Mittagspause in der „Vincke Realschule“ gliedert sich in eine Phase der gemeinsamen Mahlzeit und in eine Phase freier Spielangebote für die Kinder.


Gemeinsame Mahlzeit

  • Das gemeinsame Mittagessen bietet das Ziel einer bewusste Ernährungsbildung der Kinder, sowie das Erlernen und Einüben von Esskultur, Tischsitten und Rücksichtnahme.
  • Beim Mittagessen erfahren die Kinder ein hohes Maß an Gemeinschaft, die sich über den eigenen Klassenverband hinaus erstreckt.
  • Das Mahlzeitenangebot erstreckt sich von einem kompletten Mittagessen bis zum Angebot einer Zwischenverpflegung mit Snacks durch den Schulkiosk.
  • Die Einnahme der Mahlzeit erfolgt in der Mensa.
  • Das Essen wird durch einen Caterer geliefert und durch das Küchenpersonal an die Kinder ausgegeben.

Zu Beginn der Klasse fünf bekommen die Kinder eine Einführung in den Ablauf des Essens. 

  • Bis zu den Herbstferien wird der jüngste Jahrgang durch eine Lehrkraft zum Essen geleitet und beaufsichtigt. Vor allem wird in dieser Zeit auf Tischsitten geachtet.


Freie Spielangebote 

  • Die zweite Phase der Mittagspause wird als qualitative Freizeit verstanden.
  • Kooperatives Spiel, Selbstständigkeit und Spontaneität, aber auch Rückzug und Erholung sind Kennzeichen dieser freien Zeit.
  • In der Mittagspause stehen die Sporthalle und der Pavillon als Spielorte zur Verfügung.
  • Qualitative Freizeit bedeutet, den Kindern Freiräume zu geben, mit der Möglichkeit, unterschiedliche bedürfnisorientierte Angebote wahrzunehmen.
  • Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung sind z.B. Tischtennis, Air-Hockey, Billard, Kicker und eine große Anzahl von Außenspielen.
  • Ausgebildete Spielehelfer der Klassen neun und zehn bieten zusätzlich offene und geschlossene Angebote zur Pausengestaltung. Das Spielehelferkonzept folgt dem Leitsatz „Schüler für Schüler“ und fördert die Sozialkompetenzen.


Lernzeiten als selbständiges Lernen und Üben in der Schule und Zuhause 

An der „Vincke“ Realschule werden aus den Hausaufgaben Lernzeiten, die überwiegend in der Unterrichtszeit stattfinden. In diesen Lernzeiten wird Kindern der Raum für selbständiges Üben von Inhalten und das Vor- und Nachbereiten des Unterrichts gegeben. Aufgaben, die während dieser Zeit nicht fertig gestellt werden konnten, können als Aufgabe nach Hause gegeben werden.

Unter folgenden Bedingungen ist dieses möglich:

  • von einer Unterrichtswoche auf die andere Unterrichtswoche
  • über den Tag, der als AG-Tag ausgewiesen ist
  • über das Wochenende

Ausgenommen von dieser Regelung sind das Lernen von Vokabeln, Kopfrechnen üben, das Vervollständigen und Überarbeiten von Mappen sowie das Lernen für Tests und Arbeiten. Diese Inhalte sind weiterhin Teil des häuslichen Lernens.

Arbeitsgemeinschaften 

  • Die Arbeitsgemeinschaften finden immer dienstags in der Zeit von 13.30 – 15.00 Uhr statt.
  • Die AG-Wahl ist freiwillig.
  • Die AG wird für ein Halbjahr gewählt, die Teilnahme ist dann verpflichtend.
  • Zum Halbjahr erfolgt eine neue Wahl und somit eine neue Wahlmöglichkeit, sodass ein Wechsel der AG stattfinden kann.
  • Die Teilnahme an einer AG wird auf dem Zeugnis bescheinigt.
  • Da dienstags der Konferenznachmittag an der „Vincke“ ist, werden die AGs von außerschulischen       Personen durchgeführt. 
  • Zu den Angeboten für die Klassen 5 gehören z.B. Holzarbeiten, Basteln, Fußball, Schwimmen und Tanzen.
  • Rund zwei Drittel aller Schüler/innen eines Jahrgangs nehmen durchschnittlich an einer AG teil.
HB, 02.2015

 

 

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