Freiherr-von-Vincke-Realschule

Die Ganztagsrealschule in Minden

2015/16

Jahrgang 7

 

In nur 2,5 Stunden bis zur Arktis

Die Arktis, die Wüste und die Tropen an einem Ort?! Das bietet das Klimahaus in Bremerhaven.

 

Einmal auf den 8° Längengrad um die Welt mit den verschiedensten Tieren, Pflanzen und Dingen zum Ausprobieren. Jede Klimazone hat ihre eigenen Eigenschaften.

Wir, die Siebten sind am 30. Mai und am 01. Juni mit unseren Klassenleh­rern und Erdkundelehrern nach Bremerhaven gefahren. Das war sehr spaßig und spannend! Dieses Erlebnis wollen wir mit euch teilen.

Die Busfahrt hat ca. 2,5 Stunden gedauert, doch diese Zeit verging sehr schnell. Das Gebäude wirkt von außen nicht so, als hätten alle Klimazonen auf dem 8. Längengrad in ihm Platz. Wenn man aber in der Eingangshalle steht, wirkt das Ganze doch ziemlich groß.

Am Anfang geht ihr in ein kleines ,,Kino“, dort wird euch ein Info-Film ge­zeigt, der euch erklärt, wie ihr euch zu verhalten habt und wo ihr lang ge­hen müsst.

Das erste Land, was ihr bereist ist die Schweiz. Dort könnt ihr Kühe mel­ken und auf einem Berg jodeln.

Danach kommt ihr nach Italien, genauer gesagt nach Sardinien. In dieser sub-tropischen Klimazone gibt es viele kleine Tiere zu bestaunen und man erfährt, wie es aus der Perspektive einer Ameise ist.

Die Reise geht weiter nach Niger, Dort herrscht Dürre. Große Hitze schlägt uns entgegen, überall nur trockener Sand und Wind. Der Weg führt durch den Wüstensand, wo man z.B. erfährt, dass die nördliche Sahara einst eine grüne Region war. Es geht vorbei an Steinwüsten, die man original dort aufgebaut hat.

Die Reise geht in Kamerun weiter mit vielen Regenwäldern. Dort kann man über eine wackelige Hängebrücke übers Wasser gehen! Passt aber auf, im Wasser sind Fische, die auch nicht gefüttert werden dürfen. Man erlebt den Regenwald bei Nacht und hört die Stimmen der nachtaktiven Bewohner.

Dann geht es in die Antarktis. Dort gibt es Eis und Schnee. Wenn es euch zu kalt wird, geht besser schnell in die Polarstation. Dort könnt ihr euch aufwärmen und die Arbeit der Polarforscher sehen.

Natürlich war‘s das nicht mit der Reise, in Samoa geht’s weiter. Dort herrscht ein feuchtwarmes Klima. Der Weg führt zu einer Kirche. Es gibt auch einen Strand, an dem man seinen Urlaub genießen kann. Der Weg führt weiter runter in die Unterwasserwelt mit vielen tollen Fischarten und Koral­len.

In Alaska kann man durch den Bauch eines Wals gehen und viele erstaunliche Dinge erfahren.

Das letzte Land auf der Weltreise ist Deutschland. Der Weg führt vorbei an der Nordsee mit den typischen Bewohnern  des Meeres.

Das war unsere Reise einmal auf dem 8. Längengrad um die Erdkugel.

Ich hoffe euch hat der Bericht so gut gefallen wie uns der Besuch im Kli­mahaus Bremerhaven!

Andreas Schlundt, 7c

Die 7b zu Fuß auf den Spuren des mittelalterlichen Mindens

Minden als mittelalterliche Stadt – das passt doch thematisch wie die Faust aufs Auge zum Geschichtsunterricht im Jahrgang 7. Deshalb ging es am Freitag, 29.04.2016 los.

Treffpunkt für die 7b mit Frau Klöpper und Frau Peters war um 8.30 Uhr auf der Schlagde. Da stellt sich gleich die Frage: „Wo soll das denn sein?“

Natürlich an der Weser, am ehemaligen mittelalterlichen Hafen der Stadt Minda. „Aha – und wo ist bitteschön das?“ kam gleich die zweite Frage. Das ist der große Parkplatz unterhalb der Weserbrücke. Jetzt war es also klar. Doch dritte Frage: „Warum der Name Schlagde?“ So nannte man im Mittelalter die Uferbefestigung auf Holzpfählen, um einen Anlegeplatz für die Schiffe zu schaffen. Jetzt war endlich wirklich alles klar!

Auf unserem Weg von der Fischerstadt quer durch die Stadt gab es noch viel zu erfahren über den Mindener Butjer oder Weserspucker, den Scharn, der bis zum Ende des 2. Weltkriegs aus zwei Straßen bestand, oder auch über die Unter- und Oberstadt. In einer alten Karte des mittelalterlichen Mindens zeichneten die Schüler/innen den Weg durch Minden ein. Puh, ist das schwer, sich auf einer Karte zurechtzufinden!

Zum Glück spielte an diesem Morgen die Sonne mit, denn der Wind war verdammt kalt. Nach einer Pause auf dem Marktplatz: Sich schnell ein Brot oder Getränk holen oder als Siebtklässler bei Teddy Toys reinschauen (wer hätte das gedacht?) – ging es weiter über  die Treppe am Enchilada in die Oberstadt und ins Mindener Museum.

Dort wurden alle in die Errungenschaft des Buchdrucks mit beweglichen Lettern von Gutenberg (auch Thema des Geschichtsunterrichts)  eingeführt und durften dann ein eigenes Motiv in eine Metallplatte ritzen um diese als Druckvorlage mit Druckerschwärze zu benutzen. Sowohl Platte wie auch den Druck nahm jede/r dann als Erinnerung mit nach Hause.

Fazit: Auch so kann Geschichtsunterricht aussehen!

PT (Fotos KL), Mai 2016

Mit dem Zug ins Mittelalter

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts begaben sich die 7a und die 7c auf einen Ausflug ins Mittelalter. Das lag allerdings gar nicht so weit entfernt, genauer gesagt, nur eine kurze Zugfahrt nach Osnabrück.

Vor dem historischen Rathaus trafen die Klassen auf die beiden Stadtführer, die nun über 90 Minuten kenntnisreich über Stadtmauern, Fachwerkhäuser, Abwasserkanalsysteme, Hexenverfolgung und mittelalterliche Foltermethoden informierten. Zum Abschluss durften alle in der “guten Stube” Osnabrücks, dem historischen Rathaussaal, auf den alten Holzsitzen Platz nehmen und sich in das Gästebuch eintragen.

Nach dieser interessanten “Geschichtsstunde” wollten die meisten Schüler sich ein bisschen ausruhen und etwas essen. Ein Gang über den mittlerweile geöffneten Weihnachtsmarkt bot viele Möglichkeiten den Hunger mit allerlei Leckereien zu stillen.

Alle freuten sich danach über die frei zur Verfügung stehende Zeit und erkundeten die Osnabrücker Innenstadt in Kleingruppen auf eigene Faust. Dabei wurde mit Sicherheit noch das eine oder andere Weihnachtsgeschenk besorgt!

    

Um 15.16 Uhr ging es vom Hauptbahnhof zurück in die Heimat nach Minden, wo die Schüler schon von ihren Eltern erwartet wurden. 

IP, 12.12.2015

Nur Armleuchter fahren ohne Licht

Die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e.V. (AGFS) war am Donnerstag und Freitag (12. + 13.11.) an der „Vincke“.

Selber etwas zu sehen ist nur eine Funktion der Fahrradbeleuchtung. Die andere, meist noch wichtigere Funktion ist das "Gesehen werden". Um dies zu veranschaulichen wurde die Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden“ entwickelt.

Ein Bestandteil der Ausstellung war die „Black Box“, in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt war. Stieg man auf das Fahrrad und in die Pedale, beleuchtete die Fahrradlampe das Innere der Black Box. Durch ein kleines Sichtfenster waren jetzt mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten Radfahrer mit, ein paar ohne Beleuchtung. Die mit Licht waren leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchteten dem Betrachter entgegen. Die ohne waren deutlich schwerer zu erkennen, wenn überhaupt. So wurde für die Schüler erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch "Positionslampen" sind.

Neben der „Black Box“ lernten die Schüler an drei weiteren Stationen die unterschiedlichsten Aspekte von Beleuchtung und reflektierenden Materialien kennen und konnten auch praktisch Hand anlegen. Eine Aktion zeigte die vorgeschriebenen Bestandteile der Fahrradbeleuchtung auf, ein Reparaturkurs bot Tipps und Tricks zur Selbsthilfe und ein weiteres Modul stellte eindrucksvoll die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen dar. Die Schüler erkannten selbst, wie wichtig es ist, dass die Beleuchtung am Fahrrad funktioniert.

Die Polizei unterstützte die Aktionen an beiden Tagen. Anhand eines Films und einer Schauwand beantworteten die anwesenden Verkehrssicherheitsberater Fragen, wie ein Fahrradhelm Leben retten kann oder warum es Sinn macht, auch als Jugendlicher noch einen Fahrradhelm zu tragen.

Die begehrte Radstation führte an beiden Tagen notwendige Reparaturen an den Rädern der Schüler durch, z.B. bei defekten Lichtanlagen. Die Verkehrswacht Minden war mit einem Fahrradfahrsimulator anwesend, hier konnten die Jugendlichen ihr Fahrkönnen zeigen. In diesem Jahr war auch ein Sehtestgerät an den im Einsatz. Hier konnten die Führerscheinbewerber in spe Erfahrungen mit diesem Gerät machen. Bei einem Reaktionstestgerät war Schnelligkeit ein wichtiges Thema. 

Der ADFC führte außerdem eine kostenlose Fahrradcodierung durch. Die Stadt Minden übernahm die Kosten.  

SÖ (Fotos KL), 20.11.2015

Die 7b als Kulturscouts ins Mittelalter

Am Mittwoch, 28.10.2015 war es endlich soweit

Mit dem Bus ging es morgens schon um 7.45 Uhr los Richtung Höxter zum Schloss Corvey. Keiner hatte eine genaue Ahnung, was uns dort erwarten würde. Im Geschichtsunterricht bei Frau Peters hatten wir schon über Karl den Großen und das Mittelalter ein wenig gelernt. Doch sollte es heute viele neue Informationen über diese Zeit geben.

Nach fast zweistündiger Busfahrt erreichten wir mit Frau Peters und Frau Klöpper die imposante Schlossanlage, die zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Schon im Jahre 822 wurde das Kloster Corvey erwähnt. Karl der Große hatte es geplant, doch erst als sein Sohn Ludwig der Fromme nach Karls Tod Kaiser war, wurde das Kloster fertig.

Gespannt warteten wir darauf,  dass unsere Reise ins Mittelalter beginnen konnte. Frau Beckert, die Museumspädagogin, begrüßte uns und führte uns in die Museumswerkstatt, wo wir später arbeiten sollten. 

Und dann kam die große ÜberraschungEingekleidet als Kaiser und Kaiserin, Ritter, Mönche, Kaufleute, Bauern und Pilger begann unsere Führung durch die riesige Klosteranlage, in der es auch ein Museum gab. Wir sahen auf einer großen Wandprojektion, wie die Bauern damals lebten, und konnten auf einer weiteren Wand eine Marktszene aus dem Mittelalter bestaunen. Der Zahnbrecher imponierte uns besonders, vor allem als wir dann noch herausgebrochene Zähne aus dem Mittelalter, die man in Höxter bei einer Ausgrabung auf dem Markt gefunden hatte, in einer Vitrine liegen sahen.

Weiter ging es auf den Spuren des Mittelalters über den Kreuzgang der Mönche in die1200 Jahre alte Kaiserkirche. Die Besucher des Schlosses bestaunten uns in unserer mittelalterlichen Kleidung. Frau Klöpper und Frau Peters liefen mit uns als Pilger durch das Kloster. Nachdem wir im ersten Geschoss die Plätze für Kaiser und Kaiserin begutachtet hatten, waren wir besonders von der Innenausstattung der Kapelle, die erst 300 Jahre alt ist, beeindruckt. Übergroße Engel, viele Blattgold-Verzierungen und Schnörkel glänzten um die Wette. Da mussten natürlich Fotos geschossen werden. Während der Führung machten wir  uns alle fleißig Notizen zu den verschiedenen Reisestationen.

Nach der Führung ging es zurück in die Museumswerkstatt, wo wir mit mittelalterlichen Schreibgeräten und Tinte uns erste Notizen machten. Danach arbeiteten wir  in Gruppen zu den Themen „Kaiser und Kaiserin“, „Mönche und der heilige Ansgar von Corvey“ und „das Schloss/Kloster Corvey.

Wenn die Plakate fertig sind, wollen wir unsere Ergebnisse im PZ präsentieren, damit alle Vincke-Schüler/innen einen Eindruck bekommen, wie spannend, interessant und bunt unser Ausflug ins Mittelalter war.

PT (Fotos KL), 28.10.2015

Schuljahr 2014/15

HEUREKA - So sehen Gewinner aus!

Im Herbst 2014 haben die Schülerinnen und Schüler der naturwissenschaftlichen Kurse 7mn und 8mn an dem bundesweiten Wettbewerb „HEUREKA! Mensch und Natur“ teilgenommen. Es wurden Fragen zum Thema Mensch und seiner Umwelt gestellt, die sowohl Tiere und ihre Rekorde, wie auch Pflanzen beinhalteten. Außerdem wurden das Wetter, chemische und physikalische Phänomene ebenso thematisiert wie die Themen Technik, Energie und Fortschritt.

„Um die Fragen aus dem großen Komplex "Mensch und Natur" beantworten zu können, reicht die Kenntnis des bis dahin behandelten Unterrichtsstoffs bei weitem nicht aus“, betonen die Kurslehrerinnen Frau Baschkow und Frau Horstmann.

Nun hat die Jury des Wettbewerbes die Platzierungen bekannt gegeben: Auf Schulebene haben in der 7.Jahrgangsstufe die 1.Plätze Tim Bleke und Joshua Schmitz, die 2.Plätze John Wagener und Malte Kruse und den 3.Platz Sascha Metzlaf erreicht. In der Jahrgangsstufe 8 teilten sich Kristen Schlegel und Florian Ahrens Platz 1. Marian Banner belegte Platz 2 und Tim Robin Hemmann Platz 3. 

HM, 10.03.2015

„Freeze“ - oder - die Klasse 7b macht Theater „Freeze“, ein kurzes Wort und alle Schauspieler „frieren“ ihre Bewegungen und ihr Spiel ein. Es folgt ein Wechsel von Rolle und Spiel und es geht mit einer neuen Geschichte weiter. Das was wohl das beliebteste Improvisationsspiel, welches die Klasse 7b am Freitag unter Anleitung von Julia Rolfmeier (Theaterpädagogin) durchführte.

Die Klasse 7b macht „Theater“. Unter diesem Motto traf man sich im Geschwister - Scholl - Jugendhaus Haus. Alles begann mit fetzigen Aufwärmspielen gefolgt von ersten Einspielübungen. „Eine Bank, drei Personen, und Reden war nicht erlaubt“ Dieses war eines der Settings mit dem anschließend eine eigene Schauspielszene von Schülerteams entwickelt werden sollte.  Sich auf die Rollen einlassen, miteinander zu spielen, zu lachen, aber auch ernsthaft dabeizubleiben waren dabei die Herausforderungen für jeden einzelnen, auch für die begleitenden Lehrkräfte. Am Ende winkte für alle Beteiligten der Applaus und die Erkenntnis, dass Theaterspielen sehr vielseitig ist. 

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